Lehrer am Johann-Sebastian-Bach-Gymnasium Mannheim. Im Team sind fünf Lehrerinnen und Lehrer aktiv. Alle 7. und 8. Klassen nehmen teil, das sind etwa 300 Schülerinnen und Schüler.

Herr Conrad, Sie waren mit dem Programm Mathe.Forscher bei einer Fachtagung unterwegs. An welcher Tagung haben Sie teilgenommen?
Am 1. Und 2. Oktober hat die Fachtagung Mathematik des Evangelischen Schulbundes Südwestdeutschland in der Evangelische Tagungsstätte Löwenstein bei Heilbronn stattgefunden.
Die Tagung findet alle 2 Jahre unter einem anderen Motto statt. Das Motto der diesjährigen Veranstaltung war „Kooperationen mit außerschulischen Einrichtungen“. Teilgenommen haben Schulen in evangelischer Trägerschaft aus Baden-Württemberg und Bayern.
Wieso haben Sie an der Tagung teilgenommen und über Mathe.Forscher berichtet?
Bei jeder der Fachtagungen gibt es eine Rubrik „Bericht aus den Schulen“ unter welcher ich bei der letzten Tagung über das Mathe.Forscher – Programm am Bachgymnasium berichtet habe. Da dies auf großes Interesse stieß, bat man mich bei der Folgeveranstaltung einen Workshop zum Thema „Zukunftsorientierter Mathematikunterricht. Das Programm Mathe.Forscher“ durchzuführen.
Was haben Sie auf der Tagung über das Programm berichtet?
In einem kurzen Vortrag wurde über den allgemeinen Aufbau des Mathe.Forscher – Programms informiert, über die Arbeit im Netzwerk und insbesondere über die Projektgruppe am Johann-Sebastian-Bach-Gymnasium berichtet. Daran schloss sich eine Workshopphase mit 8 kleinen Unterrichtsbeispielen an. Die Teilnehmer konnten selbst forschen und entdecken und sich ein eigenes Bild über die Mathe.Forscher – Ideen am Bachgymnasium machen.
Was haben Sie an Feedback zum Programm erhalten?
Das Feedback der Teilnehmer war sehr positiv. Die Materialien wurden stark nachgefragt. Außerdem wurde ein großes Interesse an einer möglichen Teilnahme am Programm Mathe.Forscher bekundet.
Gab es im Rahmen der Tagung andere interessante Vorträge, die Sie begeistert haben?
Begeistert hat mich vor allem der Vortrag von Professor Hoche zum Projekt „Mach M(I)NT“, welches als Zielgruppe mittelstarke Schülerinnen und Schüler hat und diese in Problemlösestrategien stärken möchte. Ziel ist es das „mathematische Selbstvertrauen“ zu verbessern. Gearbeitet wird hauptsächlich handlungsorientiert…also auch forschend und entdeckend.