Betreut seit Ende 2014 als wissenschaftliche Begleitung das Programm mit Ausrichtung auf den Primarbereich.

Was macht Ihnen am meisten Spaß an Ihrer Arbeit beim/im Programm Mathe.Forscher?
Die Ausweitung von Mathe.Forscher auf die Primarstufe macht deutlich, dass Kinder bereits von Anfang an die Mathematik erforschen. Gelegentlich geschieht dies auch ohne Unterstützung von Erwachsenen.
Am Programm Mathe.Forscher gefällt mir besonders, gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern, den Prozessbegleitern und den Lehrkräften Wege zu finden, wie im Schulalltag konkret das Forschen und die Freude am Entdecken von Mathematik geweckt und erhalten werden.

Was war Ihr größtes Aha-Erlebnis?
Das Engagement der bereits beteiligten Lehrkräfte und die Begeisterung der neu hinzu gekommenen  Lehrkräfte, die in den Workshops auch selbst Mathematik erforschen und entdecken.

Welcher Baustein von Mathe.Forscher hat Ihnen besonders in Ihrer Arbeit weitergeholfen?
Als wissenschaftliche Begleitung sind die Offenheit und die Kreativität der Lehrkräfte eine besondere Bereicherung. Der gemeinsame Austausch mit allen am Projekt Beteiligten und die hervorragende Organisation durch die Programmleitung sind sehr hilfreich.

An was erinnern Sie sich in Ihrem eigenen Mathematikunterricht als Schülerin, wie war Ihr Verhältnis zum Mathematikunterricht?
Ich kann mich an einen Lehrer erinnern, der den Standpunkt vertrat „Mädchen können keine Mathematik“. Trotzdem ist – nachdem ich das Schuljahr überstanden hatte –Mathematik eines meiner beliebteren Fächer geblieben.

Wie geht es für Sie weiter, was sind die nächsten Schritte?
Ich bin gespannt auf die Ideen, die Umsetzung und vor allem auf die mathematischen Entdeckungen, die die Kinder als Mathe.Forscher machen werden.