Was das mit Mathe zu tun hat? Ganz einfach – Mathematik ist eben doch mehr als nur die langweilige Rechenaufgabe in der Schule, Mathematik steckt in allen Bereichen des Lebens.

Das Beispiel, wie ein Postbote am schnellsten all seine Briefe zustellen kann, ohne eine Straße auszulassen oder doppelt  zu laufen, treibt auch die Müllabfuhr oder den Schneeräumdienst um, und lässt sich auf mathematischem Weg viel schneller und komfortabler lösen als durch simples Ausprobieren.

Mathe.Forscher, ein gemeinsames Programm der Stiftung Rechnen
und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, gefördert durch die PwC-Stiftung, hat sich zum Ziel gesetzt, mathematische Alltagsphänomene in den Unterricht zu holen und so bei Schülerinnen und Schülern den Spaß an Mathematik zu wecken.

Beim Start von Mathe.Forscher ist der Funke sofort übergesprungen: Lehrer und Lehrerinnen der neun teilnehmenden Schulen aus Bremen, Hannover und Hamburg sowie die Vertretenden der Stiftungen haben große Lust auf die gemeinsame Arbeit und bereits viele Projektideen. Nach einem tänzerisch-mathematischen Impuls der Gruppe Tanztangente erläuterte Prof. Dr. Brigitte Lutz-Westphal, FU Berlin, in ihrem Vortrag „Mathematik forschend entdecken“ unter anderem, wie Johannes Kepler dazu kam, eine Formel für Weinfässer zu erfinden. Was aber der Leibniz Keks mit Mathematik zu tun hat, verriet sie an diesem Abend nicht, sondern überlässt es den Matheforschern, das selbst herauszufinden.

In verschiedenen Workshops konnten sich die Lehrer und Lehrerinnen über Alltagsthemen der Mathematik informieren und sich so Anregungen für ihre Projekte und Kooperationen holen. Im Mittelpunkt standen u. a. Themen, die Mathematik mit Tanz und Bewegung oder Kunst kombinieren. Denn anwesend waren nicht nur Mathelehrer, sondern auch Lehrer für Kunst oder Musik, die fächerübergreifende Projekte mit ihren Schülern planen.

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Mathe und Tanz