Diese und viele andere Fragen standen am Anfang des Mathe.Forscher-Projekts "Pi mal Daumen". Nach vier Wochen intensiven Arbeitens präsentierten die Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe ihre Ergebnisse. Bunte Plakate und Skizzen zeigen: Bei der Vermessung von Gebäuden mit einem Jakobsstab oder einer Foto-Session mit der selbstgebauten Lochkamera sind die Strahlensätze mehr als hilfreich!

Mathe.Forscher schafft eine Verbindung zwischen der Lebenswelt derJugendlichen und Mathematik. Dazu verbindet das Team aus Lehrerinnen und Lehrern des Kurt-Körber-Gymnasiums den Regelunterricht mit alltäglichen Fragestellungen. Zunächst wird in den „Basics“ der mathematische Grundlagenstoff vermittelt. Danach arbeiten die Schülerinnen und Schüler in kleinen Teams zwei Wochen lang an ihren Projekten, wenden so ihr Wissen an und erweitern es anhand konkreter Fragen. In dieser Projektphase unterbreiten die Pädagogen den Jugendlichen lediglich Themenvorschläge und ziehen sich dann zurück, um den jungen Matheforscherinnen und –forschen das Feld zu überlassen. Mit Erfolg, wie die Mathematiklehrerin Alexandra Kück erzählt: „Am Ende haben die Schülerinnen und Schüler mathematische Grundlagen verstanden, die eigentlich erst in der 8. und 9. Jahrgangsstufe vermittelt werden.“