Bereits seit 2010 bei Mathe.Forscher dabei. Sie unterstützt als Prozess-begleiterin die Schulen in Hannover bei der Umsetzung des Mathe.Forscher-Ansatzes, besucht Schulen, moderiert Arbeitstreffen, lädt Referenten ein und biete regionale Vernetzungstreffen an


Was macht Ihnen am meisten Spaß an Ihrer Arbeit mit Mathe.Forscher?
Der Austausch und die gemeinsame Entwicklung mit den Lehrerinnen und Lehrern.
Dabei zu sehen, wie Lehrkräfte Lust und Ideen bekommen, ihren Unterricht forschend auszurichten.

Was war Ihr größtes Aha!-Erlebnis?
Es gab zwei Situationen, in denen die Lehrkräfte mit großem Stolz die Ergebnisse Ihrer Schülerinnen und Schüler gezeigt haben. Es wurde deutlich, dass sie auch stolz auf die eigene Leistung (der Vermittlung von Mathe) waren.

Welcher Baustein von Mathe.Forscher hat Ihnen besonders in Ihrer Arbeit
weitergeholfen?

Ich als Prozessbegleiterin gucke ja aus einer anderen Perspektive auf die Bausteine. Für mich ist natürlich der Austausch im Programm mit den anderen Prozessbegleitern und dem Stiftungsteam eine Unterstützung. Besonders genießen kann ich die Netzwerktreffen. Hier kann ich in Teilen auch Teilnehmerin sein.

Wie geht es für Sie weiter, was sind die nächsten Schritte?
Ich muss und möchte mich im letzten Jahr des Programms natürlich mit Verstetigung beschäftigen.

Woran erinnern Sie sich bei Ihrem eigenen Matheunterricht als Schüler/in? Wie war Ihr Verhältnis zum Mathematikunterricht?
Ich war eher der Meinung, dass Mathe mir nicht liegt. Obwohl ich durchaus Lust dazu hatte. Erst in meiner Berufsschule hatte ich einen Mathelehrer, der meinte, niemand verlässt die Klasse, ohne es verstanden zu haben. Der konnte Lust auf Mathe machen. Ich habe super Leistungen gezeigt und von da an war für mich das Eis gebrochen. Im Studium habe ich mich dann super gern damit beschäftigt.
Es war also eine Mischung aus dem Zutrauen „Jeder kann Mathe verstehen“ und auch der Vermittlung einer „Leidenschaft“.