Ein Tag der offenen Tür bietet immer wieder spannende Einblicke, die ausschlaggebend für eine künftige Schullaufbahn sein können. Schon dieses Schuljahr haben bereits etliche Schulen ihre Pforten geöffnet, um interessierten Kindern und ihren Eltern einen Blick hinter die Kulissen zu gewähren. Darunter befand sich auch das Kurfürst-Friedrich-Gymnasium (KFG) in Heidelberg, welches mit einem ganz besonderen Programm aufwartete: den Mathe.Forschern.

Die neugierigen Besucher wurden so an innerschulisch entwickelte Mathe.Forscher-Projekte und –Unterrichtseinheiten herangeführt. Fragen wie „Wo bitte ist die Mitte?“ und „Wo findet sich die Mathematik im Zoo?“ zogen sich wie ein roter Faden durch die Projekteinheiten. Des Weiteren luden im Rahmen der Mathe-Forscher Primar-Initiative vorbereitete Mitmach-Tische zum Verweilen, Basteln und Knobeln ein. Auf diese Weise erfuhren Interessierte unter der Anleitung älterer Schülerinnen und Schüler, wie sich platonische Körper aus Erbsen und Zahnstochern basteln und diese anschließend in eckige Seifenblasen verwandeln lassen. Dank Mathematik war dieses Unterfangen kein Problem: durch Eintauchen der Konstrukte in eine Seifenlauge ließen sich  unterschiedlichste Formen und Körper schaffen. Neben dieser gab es noch viele weitere Aufgaben, die zum Mitmachen einluden und zu einer kreativ mathematische Herangehensweise anregten.

Die verantwortlichen Köpfe hinter der Umsetzung am KFG sind die Lehrkräfte Astrid Merkel und Thomas Konnowski, deren Schule bereits seit 2012 fester Bestandteil des Mathe.Forscher-Programms der Region Rhein-Neckar ist.