Am 22. Juni fand in Speyer das zweite Treffen zu den Mathe.Forscher Boxen statt. Ihr erinnert euch? Im Frühjahr 2015 entstand die Idee und es wurden erste Ansätze und Inhalte zu den Boxen entwickelt. Bei dem Treffen in Speyer zeigte sich, dass das Projekt bereits eine beachtliche Form angenommen hat. Die Boxen sollen wie vorgesehen eine Unterrichtseinheit behandeln. So können zum Beispiel der Satz des Pythagoras oder Binominalverteilungen thematisiert werden. Im Vordergrund steht bei alldem die Unterstützung des entdeckenden, forschenden und projektartigen Lernens.

Nachdem die einzelnen Ausführungen inhaltlich vorgestellt wurden, hatten die Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit, die Boxen selbst auszuprobieren und zu diskutieren. Vom Einstieg in den Funktionsbegriff „Im Alltag funktioniert’s!“ sowie ins Hypothesentesten mithilfe der klassischen fünf Sinne, wurden auch Einstiegsmöglichkeiten in den Strahlensatz und die Wahrscheinlichkeitsrechnung thematisiert. Getreu dem Motto „Das Runde muss ins Eckige!“ sollen in Zukunft anhand verschiedener Hilfsmittel Kreisumfänge und –flächen ins Klassenzimmer geholt werden. Weitere Anwendungen der Mittelstufengeometrie, das sind insbesondere die Längen- und Winkelmessung sowie rationale Zahlen, sind unter dem Titel der Box „Das ist ja wohl die Höhe“ zusammengefasst.

Die Arbeit an allen Boxen soll fortgesetzt werden – jede einzelne der Ideen weist großes Potential auf. Nach den Sommerferien startet die Testphase in den Klassenzimmern. Der 1. Meilenstein wurde damit erreicht. Das nächste Treffen findet am 28. September in Heidelberg statt.

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